Ganztägige Fortbildungsveranstaltung
Diagnose, Triage Notfall in der Apotheke
Tag, Datum, Zeit:
Donnerstag, 31. Januar 2013, Beginn 9.15 - 18.00 Uhr
Tagungsort:
Universitätsspital Basel, Zentrum fuer Lehre und Forschung
Hebelstrasse 20, 4031 Basel
Moderation:
PD Dr. Michael Bodmer
Leiter Notfallstation, Medizinische Universitätsklinik, Bruderholz
Kreditpunkte:
50
Anmeldung:
Über Einzahlung der Teilnahmegebühr im Voraus auf das Postcheckkonto
40-542398-3 (IBAN: CH96 0900 0000 4054 2398 3) der Pharmazeutischen Gesellschaft Basel. Einzahlung gilt als
Anmeldung.
Es werden nur auf ausdrücklichen Wunsch Anmeldebestätigungen verschickt.
Quittungen für die Teilnahmegebühr werden auf Wunsch vor Ort ausgestellt.
Teilnahmegebühr:
folgt noch
Inkl. Lunch, Pausenerfrischung und Veranstaltungsdokumentation
Auskunft beim:
Fortbildungssekretariat, Frau Sandra Holmegaard
Telefon 061 703 1968 oder per Email an
mail[at]holmegaard[punkt]ch
Programm:
09.15 - 09.25 Uhr
Begrüssung
Dr. pharm. Dieter Röthlisberger
Präsident der Pharmazeutischen Gesellschaft Basel
09.25 - 10.15 Uhr
Prof. Dr. med. Roland Bingisser
Chefarzt Notfallstation
Universitätsspital Basel
Wann ist ein
"Notfall" ein Notfall?
Notfallmedizin ist geprägt von schwierigen Entscheidungen unter
Zeitdruck. Wie definiert sich ein "Notfall"? Welche Kriterien werden
angewendet, um Lebensgefahr zu erkennen? Anhand von Beispielen aus dem
Alltag wird diskutiert, wie man sich in Notfallsituationen verhalten soll,
welche Mittel in der Notfallmedizin bereit stehen und wie die schwierige
Triage und Disposition von Notfallpatienten praktisch von sich geht.
10.15 - 10.45 Uhr
Pause
10.45 - 11.35 Uhr
PD Dr. med. Daniel Trachsel
Abteilung für Pneumologie und Intensivmedizin
Universitäts-Kinderspital beider Basel
Notfälle im Kindesalter
Der Vortrag über kindliche Notfälle wird anhand der häufigsten
Erkrankungen aufzeigen, wie sich ein potentiell bedrohliche Situation von
den vielen gutartigen akuten Krankheiten des Kindes abgrenzen lässt. Echte
medizinische Notfälle sollen damit leichter erkennbar und die wichtigen
Erstmassnahmen vorgestellt werden. Zudem wird praktisches Wissen zum Umgang
mit einigen häufigen ambulant behandelbaren Erkrankungen vermittelt.
11.35 - 12.25 Uhr
Dr. med. Martin Conzelmann
Chefarzt Geriatrisches Kompetenzzentrum, Felix Platter Spital,
Basel
Notfälle in der Geriatrie
Klinische Symptome sind in der Altersmedizin häufig atypisch oder
irreführend. So auch bei medizinischen Notfällen: harmlose Symptome wie
Schläfrigkeit oder Verwirrtheit können Hinweis auf eine Notfallsituation
sein. Anhand von Fallbeispielen werden Notfallsituationen beim betagten
Patienten diskutiert und insbesondere wird die Polypharmazie als iatrogene
Ursache des altersmedizinischen Notfalls beleuchtet.
12.25 - 13.45 Uhr
Lunch
13.45 - 14.35 Uhr
PD Dr. med. Michael Bodmer
Leiter Notfallstation, Medizinische Universitätsklinik, Bruderholz
Triagefunktion
in der Apotheke
Beschrieb
folgt
14.35 - 15.25 Uhr
Dr. med. Kathrin Scherer
Oberärztin, Abteilung Allergologie, Klinik für Dermatologie,
Universitätsspital Basel
Allergische Notfallreaktionen
Beschrieb folgt
15.25 - 15.55 Uhr
Pause
15.55 - 16.45 Uhr
Frau Dr. med. Katharina Schenk-Jäger
Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum, Zürich
Fallbeispiele aus dem Tox-Zentrum
folgt
16.45 - 17.35 Uhr
Prof. Dr. med. Gabriela Stoppe
Leitende Ärztin, Universitäre Psychiatrische Klinik Basel
Psychiatrische Notfälle
Die häufigsten psychiatrischen Notfälle sind suizidale Krisen,
Intoxikationen oder Entzugssyndrome bei Abhänigkeitserkrankungen, das Delir
und akute Psychosen. Diese Problembereiche werden hinsichtlich ihrer
Erscheinungsbilder mit etwaigen Gefahren dargestellt. Was sind Warnzeichen,
was soll man tun? Dabei wird vor allem auf die Situation in der Apotheke und
Bedeutung von Arzneimitteln fokussiert.
17.35 - 17.50 Uhr
Diskussion, Schlusswort und Verabschiedung
Dr. pharm. Dieter Röthlisberger